Verfahren zur Sicherung/Sanierung kontaminierter Standorte

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Elektrokinetische Verfahren

Funktionsprinzip der elektrokinetischen Verfahren

Die elektrokinetische Separation nutzt die Mobilität von Schwermetallionen im elektrischen Feld. In den ganz oder teilweise mit Wasser gesättigten Boden werden Elektroden zum Aufbau eines elektrischen Feldes im Bereich des Schadstoffherdes eingebracht. Aufgrund elektrokinetischer Transportprozesse (Elektroosmose oder Ionenwanderung) gelangen die Schadstoffe ...

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Reactive Systeme (wall, funnel and gate, funnel and reactor)

Die Diskussion über den Einsatz von Reaktiven Systemen zur Sicherung/Sanierung von Grundwasserverunreinigungen wird in der BRD seit Ene der 90er Jahre mit zu­nehmender Intensität geführt. Die Entwicklung von reaktiven Materialien zur Be­handlung LCKW-haltiger Grundwässer geht auf die Arbeiten von Gillham zurück. Dabei postulierten Gillham und O‘Hannesin den Einsatz von 0-valentem Eisen zur Dehalogenierung von LCKW.

Nach dem heutigen Entwicklungsstand stehen im wesentlichen drei unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die als „reactive wall“, „funnel and gate“ und „funnel and reactor“ bezeichnet werden. Der gemeinsame Ansatz dieser Varianten ist ...

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Detailliertere Informationen finden Sie hier:

Vergleich von LCKW-Grundwassersanierungen durch “Pump and Treat” und “Reaktiven Systemen” - Verfahren und Kosten -

Handbuch der Altlastensanierung, Franzius – Wolf – Brandt

Monitored Natural Attenuation (MNA)

Darstellung der Schadstoffmigration und wichtige Prozesse für MNA

In den letzten Jahren ist im Kontext mit dem Begriff „Natural Attenuation“ das Interesse am Verstehen der Stoffausbreitung und Stoffveränderung in Grundwas­serleitern und die Anwendung dieser Methode als Sanierungsstrategie stark gestiegen. Erste Artikel zu den Begriffen „Natural Attenuation“ bzw. „Intrinsic Bio­remediation“ wurden Anfang der 90er Jahre in den USA publiziert. Gemäß EPA (US Environmental Protection Agency) wird „monitored natural attenuation“ (MNA) heute wie folgt beschrieben (OSWER Directive Initiation Request, directive Number 9200, 21. April 1999):

„The natural attenuation processes include a variety of physical, chemi­cal, or biological processes that, under favourable conditions, act without human intervention to reduce the mass, toxicity, mobility, volume, or concentration of contaminants in soil or groundwater“

MNA ist als eine Sanierungsstrategie zu verstehen, die vor allem dann zur Anwendung kommen kann, wenn ...

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Detailliertere Informationen finden Sie hier:

Migrationsverhalten organischer Grundwasser-Inhaltsstoffe und Ansätze zur Beurteilung von MNA
Terra Tech, 5/1999

Migrationsverhalten von PAK in Grundwasserleitern - Hinweise für die Anwendung von MNA bei sanierungsbedürftigen Grundwasserverunreinigungen durch PAK -
Altlasten Spektrum 3/2001

Detailliertere Informationen finden Sie hier:

Migration und Dehalogenierung von LCKW in Grundwasserleitern - Erkenntnisse aus der gutachterlichen Bearbeitung von Grundwasserschäden und Hinweise für MNA
Altlasten Spektrum 3/2002

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[1] Passiv: ohne Energiebedarf, Grundwasserentnahme und Personaleinsatz in der aktiven Phase

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