Verfahren zur Sicherung/Sanierung kontaminierter Standorte
IN-SITU-VERFAHREN
Bodenluftabsaugung

Verfahrenschema Bodenluftabsaugung
Mobile Bodenluftabsauganlage aus Seitenkanalverdichter, Wasserabscheider und zwei Aktivkohlefiltern
Beim Einsatz von Bodenluftabsaugungen werden dem Boden die leichtflüchtigen Schadstoffe durch Erzeugung eines Unterdruckes und Absaugung der Luft entzogen. Liegt der Schadstoff im Untergrund nicht nur in Gasphase sondern auch in flüssiger Phase vor, erfolgt durch das Absaugen eine Störung des Phasengleichgewichtes, die zur laufenden Neubildung der Gasphase aus der gesättigten Zone führt. Die belastete Bodenluft wird im Anschluss an die Absaugung behandelt. Dafür stehen insbesondere Verfahren der Adsorption (Aktivkohle), die katalytische Oxidation, die thermische Nachverbrennung sowie biologische Verfahren zur Verfügung.
Der Einsatz der Bodenluftabsaugung ist möglich, wenn
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Sie sehen hier eine kurze Darstellung der Sanierungsverfahren. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der DSC.

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Detailliertere Informationen finden Sie auch hier:
Thermisch unterstützte Bodenluftabsaugung
Verfahren mit festen Wärmequellen (THERIS, Entwicklung von VEGAS)

Funktionsprinzip mit festen Wärmequellen - Bild von VEGAS zur Verfügung gestellt
Mittels festen Wärmequellen wird die ungesättigte Bodenmatrix auf Temperaturen weit über 100 °C erwärmt. Die Milieutemperatur im Untergrund nähert sich so dem Siedepunkt mittel- und schwerflüchtige Schadstoffe oder überschreitet ihn sogar. Die Flüchtigkeit der Schadstoffe erhöht sich beträchtlich. Ihre Fassung erfolgt über eine Bodenluftabsaugung, die Reinigung in konventionellen Stripanlagen. Durch das Erhitzen mit festen Wärmequellen können auch ...
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Verfahren mit Dampfinjektion (TUBA, Entwicklung von VEGAS)

Funktionsprinzip mit Dampfinjektion - Bild von VEGAS zur Verfügung gestellt
Die Dampf- bzw. Dampf-Luft-Injektion zur thermischen Unterstützung einer Bodenluftabsaugung bewirkt die bescheunigte Überführung von flüssigen, leicht- bis mittelflüchtigen organischen Schadstoffen (in die Gasphase). Die Heißdampfinjektionen erfolgen in der ungesättigten Bodenzone. Die geförderte, mit Schadstoffen beladene Bodenluft wird in konventionellen Aufbereitungsanlagen (z.B. Stripanlage, katalytische Verbrennung) von den Schadstoffen gereinigt. Parallel ist in der Regel eine Grundwassersanierung erforderlich und kann eine Phasenabschöpfung erfolgen.
Einsatzgebiete:...
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Sanierungsfeld zur Heißdampfinjektion - Bild von VEGAS zur Verfügung gestellt
Dampfinjektion in gesättigte Zone (SUB-TSVE, Entwicklung von VEGAS)

Funktionsprinzip Dampfinjektion in gesätttigte Zone - Bild von VEGAS zur Verfügung gestellt
Mittels Injektion eines Sattdampf-Luft-Gemisches in die wassergesättigte Zone unterhalb des kontaminierten Bereiches wird die Bodenmatrix auf Temperaturen entsprechend der gewählten Injektionstemperatur erwärmt. In Abhängigkeit der Geologie und der Schadstoffzusammensetzung sowie der Injektionstiefe liegt die Injektionstemperatur zwischen 90 °C und 110 °C und liegt im Bereich der sogenannten Eutektischen Temperatur (Wasserdampfdestillation organischer Stoffe). Durch den kontinuierlichen Fortschritt ...
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Bioventing

Funktionsprinzip Bioventing
Das einzige verfügbare mikrobielle In-Situ-Verfahren zur Behandlung des ungesättigten Bodens mit biotechnologischen Methoden ist das Bioventing. Dabei handelt es sich hauptsächlich um eine Bodenluftabsaugung. Die dadurch erzeugte Druckdifferenz verursacht ein Eintreten atmosphärischer Luft in den Untergrund und führt damit zu einer für den aeroben Schadstoffabbau notwendigen Versorgung mit Sauerstoff. Alternativ kann auch atmosphärische Luft injiziert werden. Die Zufuhr von Nährsalzen über eine Verrieselung von Salzlösungen oder eine Infiltration über horizontale Dränagen kann erforderlich werden. In manchen Fällen ist nur die Zuführung von Stickstoffsalzen erforderlich.
Eine der wichtigsten Aufgaben bei der Auslegung des Verfahrens ...
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Detailliertere Informationen zur Bodenluftabsaugng finden Sie hier: